Dojo Shimboku - Wertevermittlung durch Kampfkunst

Wertevermittlung durch Kampfkunst


Inhalte

Chinesische Kampfkunst TAI-CHI-CHUAN (Körperenergie)

  • wirkt stressmindernd, beruhigend - entspannend
  • hilft das innere Gleichgewicht zu finden
  • sowie die mentalen Fähigkeiten auszubauen und zu stärken

Japanische Kampfkünste JU-JITSU (sanfte Kunst), JUDO (sanfter Weg)

  • Meditation durch Konzentrationssitz in absoluter Stille zur Ruhe und Entspannung
  • Übungen zur Selbst-Wahrnehmung und Wahrnehmung des Gegenübers
  • Vorgeschriebene Regeln und Rituale zur Förderung der Disziplin, der Ausdauer und des Durchhaltevermögens
  • Selbstverteidigungselemente zur Schulung von Fairness, gegenseitige Rücksicht und Verantwortung und zur Stärkung des Selbstbewusstseins
  • KATA (Form) mit einem fest vorgeschriebenen Bewegungsablauf, verbunden mit Atemtechniken bis hin zu einem Kampfschrei zum Aggressionsabbau und zur Förderung von Gruppendynamik, Konzentration u. Selbstwertgefühl
  • JUDO-Elemente als „gesundes Ringen und Raufen“ für das Körpergefühl und zum Abreagieren von angestauten Aggressionen

Erlebnispädagogik

  • zur Entwicklung eines besseren WIR- und Zusammengehörigkeitsgefühls
  • TEAM-Findung, -Bildung
  • als Stärkung der eigenen Sozialkompetenz und der Gemeinschaft in einer Gruppe, Klasse
  • Erfolgserlebnisse schaffen

Zielgruppen (ab Klassenstufe 3)

  • Brennpunktschulen
  • BVJ-Klassen
  • Förderschulen
  • Klassen mit hohem Konfliktpotential
  • Alle Schularten nach Bedarf

Ziele

  • Die STÄRKEN stärken
  • Stress, Aggressionen zu kanalisieren und abzubauen
  • Körpergefühl zu entwickeln, den eigenen Körper kennen lernen
  • Wahrnehmung (Selbst-, Fremdwahrnehmung) stärken
  • Selbstbewusstsein stärken
  • Respekt und Disziplin erlernen und leben
  • Entspannung kennen lernen
  • Lösungs- und Verhaltensmöglichkeiten in Konfliktsituationen kennen lernen
  • Gemeinschaft entdecken und verstärken

Erfahrungen

Die Länge des Projekts bewirkt ein besseres Kennenlernen der Schüler untereinander, es kann ebenfalls eine (Vertrauens-) Beziehung zum Schüler aufgebaut werden, Regeln und Rituale können nachhaltiger etabliert und eingeübt werden.
Von dieser Beziehung lebt das Projekt. Der Lehrer, der Erwachsene kann von einer ganz anderen Seite kennen gelernt werden (positives, verändertes Bild der Schule, der Erwachsenenwelt).
Als weiteres Ergebnis lernen sonst verfeindete Schüler (wie z.B. Russlanddeutsche und Türken) fair miteinander umzugehen und übertragen dies in den Alltag ihres Lebens, Schüler öffnen sich, sind zugänglicher, werden gesprächsbereiter, bisher schwache Schüler trauen sich ihre Meinung zu sagen und die Schüler können feststellen, dass sie vom Lehrer wertgeschätzt werden.
Auch das Klima in der Klasse/Gruppe verändert sich, es gibt weniger Unruhe und Aggression - die erlernten Regeln werden in den Schul-/Lebensalltag übertragen, und Konflikte werden respektvoller und mit anderen Mittel ausgetragen.
Die fortgebildeten Lehrer erfahren ein bewussteres und sichereres Auftreten zu ihren Schülern und erkennen die Wichtigkeit des gegenseitigen Respekts und der Wertschätzung.

Umsetzung

  • 3 – 4 Monate Projektdauer
  • Jede Woche mind. 2 Unterrichteinheiten
  • 1 Lehrer als Projektleiter vonseiten der Schule mit dabei
  • Vorstellung des Projektes am Elternabend
  • 2 Tage Erlebnispädagogik Schwäbische Alb (am Anfang des Projektes)
  • Abschlussveranstaltung
  • ALTERNATIVE: Schnupper Wochenenden – nach Bedarf