Dojo Shimboku - Projektdarstellung

Projekte von Eugen Keim

Projektdarstellung

Die Projekte werden schon seit 1995 als Gewaltprävention an verschiedenen Schulen im Großraum Stuttgart durchgeführt, wo sie sich sehr erfolgreich und effektiv entwickelt haben.

Durch die Auszeichnung der Landesstiftung Baden-Württemberg 2002 und 2003, konnte das Projekt auch auf verschiedene Schularten, sowie zur Fortbildung von Pädagogen, Lehrern und Sozialpädagogen ausgedehnt werden. Aktuell wird es insbesondere bei Schulen für Erziehungshilfen, Förderschulen, Hauptschulen und Jugendhilfen durchgeführt.

Aufgrund einer Gesamtzeit von 6 Monaten, des intensiven Trainings und den zusätzlichen Unternehmungen, wie Ausflüge oder Prüfungen, entsteht eine festere Beziehung zwischen Trainer und Schüler, mit welcher gearbeitet wird!!
Es gilt das Prinzip: der einzelne Mensch steht im Mittelpunkt mit all seinen Schwächen und Stärken.

Jeder Schüler wird da "abgeholt, wo er gerade steht". - es wird ihm durch das Projekte eine Möglichkeit gegeben, seine Defizite zu erkennen und auszugleichen, aber sich auch seinen persönlichen Stärken bewusst zu werden und zu fördern.

Durch die starke Körperlichkeit im Projekt ergibt sich für jeden ein Ventil um innere Aggressionen abzulassen. (hierbei hilft beispielsweise der Kampfschrei).

Ein weiterer Aspekt ist der Wechsel im Projekt zwischen Kraft und Entspannung. Dies wird mit den Bausteinen aus dem Judo und Ju-Jitsu (Kraftentfaltung, Selbstverteidigung und Auspowern) und Tai-Chi-Chuan (Langsamkeit, Ruhe und Entspannung) geschaffen.

Im Projekt geht es um Eigen- und Fremdwahrnehmung, um das Einhalten von Regeln und das Erlernen sozialer Kompetenzen. Das Projekt wurde im Zeitraum von 2003 - 2007 von der Hochschule Esslingen (Prof. Möller - Sozialwissenschaften) evaluiert.

Bilder

Balingen Gruppenfoto Gürtelprüfung Gruppenfoto 2

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